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Samstag, 14. Juni 2014

Dynafit React Short

Lässig und leicht in den Bergen unterwegs


Berglaufen liegt im Trend. Vor allem wegen der Einfachheit und dem geringen Materialaufwand. 
Im Grunde benötigt man nur gute Trailrunningschuhe und leichte Laufklamotten. 
Dieses Mal wollen wir die Laufbekleidung, genauer die Laufhose unter die Lupe nehmen. 
Unsere Berglauf-Profi Tobias hat sich dazu die Dynafit React DST Short ausgesucht. 


gibt's bei Dynafit Alpine


Bevor ich die Dynafit React Short getestet habe, musste ich zunächst festlegen was ich von einer Berglaufhose erwarte. Im Grunde ist es leicht: Sie soll leicht sein (am Berg muss man auf jedes Gramm achten, vor allem Bergauf), Atmungsaktiv, genug Bewegungsfreiheit bieten und nicht hauteng sein. 
Aufgrund meiner langjährigen Erfahrung kann ich behaupten, dass nicht viele Hosen diesen Anforderungen gerecht werden. Entweder sind sie leicht aber eine typische hautenge "Radlerhose" oder eine lässige Short, die aber viel zu schwer ist. 

Mit der Dynafit React Short hab ich endlich all meine Wünsche in einer Laufhose vereint. 

Mit gerade mal 195g (Größe S) ist sie ein wahres Leichtgewicht. Der Schnitt ist sehr locker und lässig aber dank der integrierten Air-Mesh Innenhose bietet sie trotzdem eine optimale Kompression. Somit habe ich genug Bewegungsfreiheit aber zusätzlich die benötigte Straffung an den Oberschenkeln. 
Ich habe die Hose verstärkt in den letzten extrem heißen Tagen getestet und bin begeistert. Selbst bei hohen Temperaturen besticht die React Short mittels der seitlichen Belüftungsstreifen durch optimale Atmungsaktivität und kein kleben an der Haut. Die Stoff-Hauptbestandteile Polyamid und Elasthan gewährleisten sowohl eine tolle Feuchtigkeitsabfuhr als auch einen dauerhaften Abriebschutz, der auch bei Felskontakt bestehen bleibt.

Selbst bei etwas längeren Trainingseinheiten ist die Laufhose perfekt, da sie hinten am Rücken ein verschließbares Fach für Geld und Schlüssel sowie eine zusätzliche Mesh Tasche für Gels oder Energieriegel bietet und man das nötigste mitnehmen kann. 


Kurz und knapp: Die Dynafit React Short ist die ideale Hose für Läufer und Bergläufer. Mit 80 € stimmt auch das Preis-Leistungs-Verhältnis.


Donnerstag, 5. Juni 2014

Nina Koch

Nina Koch, 35 Jahre, Münchnerin, Freiberuflerin




Meine Leidenschaft sind die Berge, am liebsten auf Skiern und im Sommer in Laufschuhen.
Pro Woche versuche ich es mindestens 4x in die Berge zu schaffen, was mein Job zum Glück auch meist zulässt. Notfalls muss aber auch mal die Isar als Trainingsstrecke herhalten.
Meistens findet man mich im Tegernseer Raum, oder natürlich im schönen Chiemgau.
Seit 2 Jahren nehme ich verstärkt an Wettkämpfen teil, wobei für mich der Spaß aber immer klar im Vordergrund steht!
Das mit Abstand schönste Rennen diese Winter-Saison war die „Tour du Rutor“ im Aostatal, das Ziel für den Sommer ist 4 Trails, mal sehen, was das Jahr so bringt. Auf alle Fälle will ich vermehrt längere Rennen gehen, die geben mir einfach am meisten!
Am wichtigsten ist mir die Zeit am Berg mit Freunden genießen, die Freiheit zu spüren und dabei auch an meine Grenzen zu kommen, aber bloß nicht zu verbissen, Wettkämpfe sind für mich eigentlich nur ein „Abfallprodukt“.Aber manchmal machts halt einfach auch Spaß sich richtig zu quälen ;-)



Dienstag, 3. Juni 2014

Salomon S-Lab Sense 3 Ultra SG

Rauf und runter - der Schuh sitzt!

Unsere Trailrunning- und Skitourenexpertin Nina Koch hat den Salomon 
S-Lab Sense 3 Ultra mal ganz genau unter die Lupe genommen und ihn auf Herz und Nieren getestet. 

"Um es direkt auf den Punkt zu bringen, der neue S-Lab Sense 3 Ultra SG hat sich zu meinem neuen Lieblingslaufschuh gemausert! Für mich der perfekte Trailrunningschuh!


gibt's bei Condition Steigenberger

Erstmal die wichtigsten Eckdaten des Salomon S-Lab Sense 3:
sehr geringes Gewicht (ca. 230gr), wenig Sprengung von nur 4mm (13mm Ferse/ 9mm Vorfuß), nahtloses Sensifit-System, das heißt der Trailrunning-Schuh hat einen elastischen Einstieg, der den Fuß förmlich umschließt sodass man ihn auch ohne Socken laufen kann und das von Salomon bekannte Quicklace Schnürsystem.

In der Vergangenheit habe ich immer abgewechselt zwischen dem S-Lab Sense Ultra vom Vorjahr, welcher allerdings sehr wenig Profil hat und oft etwas wenig Halt bietet wenn es nass oder matschig ist und dem Speedcross 3, der wiederum etwas schwerer ist und wesentlich mehr Sprengung (11mm) und Dämpfung hat (20mm Ferse/9mm Vorfuß).

Der Sense 3 scheint die perfekte Symbiose aus beiden Modellen zu sein! Das „Chassis“ quasi vom alten Sense Ultra beibehalten, aber unten das Profil des Speedcross 3 übernommen.
Der Sense 3 läuft sich genial! Durch das neue Profil hat man wirklich in jedem Gelände absolute Sicherheit ohne zu rutschen. Ich habe auch das Gefühl, dass die Kanten durch die neue Sohle etwas fester geworden sind, dass man in technischerem Kraxlgelände besseren Halt hat. Am Vorfuß hat der Schuh genug Platz, dass auch auf längeren Distanzen die Zehen genug Raum haben. Durch das Sensifit System steht man wirklich super im Schuh, allerdings bevor man weite Strecken barfuß darin läuft, würde ich es vorher testen, denn ich bekomme trotzdem Blasen an den Zehen ohne Socken. Sonst spürt man den Schuh aber fast nicht am Fuß, er sitzt perfekt!



Hier die drei Modelle im Vergleich, von links nach rechts: S-Lab Sense Ultra 2, S-Lab Sense 3 Ultra SG, Speedcross 3




Die drei Modelle im Vergleich

Häufig hab ich das Problem, dass mir die Sohle zu hart ist und ich daher schnell Probleme mit der Archillessehne bekomme, da sich gerade beim Berglauf wirklich alles auf dem Vorfuß abspielt. Ich bevorzuge daher möglichst ungedämpfte Schuh Modelle, die sich leicht rollen lassen ohne dass ein Zug auf die Ferse kommt. Gerade leichte Läufer mit kleiner Schuhgröße sollten drauf achten keine zu harte Sohle zu wählen, da sich der Hebel hier natürlich verringert.

Für leichte und Vorfußläufer kann ich den Schuh wirklich uneingeschränkt empfehlen! Bisher war der Speedcross 3 immer der Allrounder meiner Wahl, muss aber sagen, der Rang wurde ihm jetzt abgelaufen."


Der S-Lab in Aktion

Mehr Infos zu Nina und was sie sonst noch alles macht kannst Du hier nachlesen!